Archiv der Kategorie: halbtrocken

Spätburgunder rosé


Halt!
Ein Roséwein ist keine Mischung aus Rot- und Weißwein.
Roseweine werden aus roten Trauben nach dem
Weißweinverfahren gekeltetert
In diesem Roséwein steckt ein echter Burgunder der nicht nur mit der Farbe, sondern auch mit seinem Geschmack begeistert.


Trollinger mit Lemberger halbtrocken



Der TL, wie er im Schwabenland genannt wird, ist in Baden
Württemberg nahezu zu einem „Nationalgetränk“ geworden.
Die Vereinigung dieser beiden Trauben, der fruchtige Trollinger
und der gehaltvolle Lemberger haben schon eine lange Tradition.
Als trocken und halbtrocken ausgebaut ist er ein
guter Begleiter zu vielen Speisen.
Doch auch in der abendlichen Runde hat
er seinen Stammplatz gefunden.




Rotwein vom Heuchelberg


Der Rotwein vom Heuchelberg, ist ein Qualitätswein
der sowohl Freunde trockener wie auch
halbtrockener Weine anspricht.
Ein Universalwein auch für eine kühle Schorle im Sommer.
Bei Bewertungen Preis / Leistung würde dieser Wein
vier **** Sterne erhalten.
Enttäuschungen wird es nie geben, außer Sie verschenken
diesen Wein vom Heuchelberg an kirchliche Würdenträger.
Für mich war das ein prägendes Erlebnis,
bei dem ich gerne auf eine Wiederholung verzichten kann.

Spätburgunder

(Pinot Noir)
Es gibt kaum eine Jagdgesellschaft bei der zum Essen kein Spätburgunder gereicht wird, denn er ist der traditionelle Begleiter für alle Wildgerichte. Ausgebaut wird er als trockener oder halbtrockener Wein. Als leichte Sommervariante gibt es ihn auch als halbtrocken ausgebauten Roséwein.
Vermutet wird, dass die Heimat des Spätburgunders in Burgund liegt und er von der burgundischen Wildrebe abstammt.
Im Holzfass als trockener Barriquewein ausgebaut wird sein an Waldbeeren, Kirschen und Bittermandel erinnerndes Aroma um eine zimtige Note ergänzt.
Er passt zu kräftigem Braten, Wild und Käse, als Weißherbst zu Vorspeisen und Terrinen und eignet sich bestens für den sommerlichen Abend in gesellschaftlicher Runde.

Lemberger


(Blaufränkisch, Blauer Limberger)

Aus der fruchtbaren sonnigen Donauniederung soll diese Rebe ihren Weg über Österreich nach Baden-Württemberg gefunden haben. Die Liebe zu sonnigen, geschützten Standorten ist in der Erbanlage dieser Reben erhalten geblieben. Wenn diese Voraussetzung stimmt, bringt die Lemberger Traube einen tiefroten, gehaltvollen Wein mit einem Geschmackserlebnis, das an einem Urlaub am Mittelmeer erinnert. Er passt hervorragend zu Wildgerichten, wie auch zu der schwarzen Herrenschokolade. Bei der gemütlichen Runde nach dem Abendessen ist er ein idealer Begleiter, um Tischgespräche anzuregen. Seine süffiger Geschmack verführt dazu, mal mehr als nur ein Viertele zu verkosten.
Doch Achtung, wer sich dann nach längerem Zechen erhebt, merkt, dass dieser Wein „in die Beine“ geht.
Scherzhaft wird er deshalb auch als „Umleger“ bezeichnet und es wird  behauptet, vorsichtige Weingenießer würden diesen nur auf der Bettkante trinken.
In Schwaben ist die Mischung Trollinger (60%) mit Lemberger (40%) der meistgetrunkene Wein. Relativ neu ist der Wein mit einem höheren Lemberger-Anteil, der als süffigere Variante Lemberger mit Trollinger angeboten wird. Lemberger-Weine sind gut lagerfähig.

Samtrot


Er ist eine natürliche Mutation des Schwarzrieslings und wurde in dieser Form in Heilbronn entdeckt und in der Weinbauschule zu Weinsberg weitergezüchtet.
Es ist eine Rebsorte mit einem geringen Ertrag aber von hoher Qualität. Wer einen weichen Wein mit einem feinen samtigen Aroma liebt, wird sich für diese Rebe begeistern können.
Er passt zu mild gewürzten Speisen, weil er deren Geschmack nicht überdeckt aber ebenso als leichter Wein, um in gemütlicher Runde anzustoßen.

Müller-Thurgau

Müller Thurgau trocken ausgebaut wird zum Rivaner:
Der Müller Thurgau ist ein unkomplizierter Wein, überwiegend halbtrocken bis leicht lieblich ausgebaut, erfüllt er fast jedermanns Geschmackserwartungen. Wenn Winzer über ihn sprechen, heißt es: Das ist ein Wein mit “einem edlen Abgang”, weil er nach dem Trinken sein Aroma als angenehmen Nachgeschmack entfaltet. Der hellgoldgelbe Wein zeichnet sich durch einen für Weißweine geringen Säuregehalt aus. Er ist mild und blumig mit einem duftigen Bukett.

Die Müller–Thurgau–Traube wurde 1882 von Prof. Dr. H. Müller aus Thurgau in der Schweiz gezüchtet und nach ihm benannt. Entstanden ist die Rebe aus einer Kreuzung von Riesling und Madeleine royale. Lange Zeit wurden Riesling und Silvaner als Stammeltern diese Rebe angesehen. Daher wird heute noch das Synonym Rivaner für den trocken ausgebauten Müller Thurgau verwendet. Er sollte nicht zu lange gelagert werden, da er sonst sein Aroma verliert. Er passt zu leichten Vorspeisen und ideal zum Spargel, wie auch als abendlicher Schoppen.